Menü

Ausflug 4 - Tage Leipzig

Der diesjährige Mehrtagesausflug führten den OGV nach Leipzig. 

Gleich nach dem Zimmerbezug im Hotel Dorinth ging es mit dem Bus zur Stadtrundfahrt. Dabei erfuhren wir von unserem Tourguide wissenswertes über Leipzig. Mit 40 Prozent Grünanteil und dem 32 Kilometer langen Auenwald, der sich durch die Stadt schlängelt, zählt Leipzig zu den grünen Städten. Auch wurde 1864 der erste Schreberverein durch den Schuldirektor Innozenz Hauschild gegründet. Durch die vielen Stadtteile ging es zum 91 Meter hohen Völkerschlachtdenkmal.  Es wurde zum Gedenken an die Opfer der Völkerschlacht von 1813 bei Leipzig errichtet. Neben viel Historie aus den letzten Jahrhunderten gab es durch unseren Reiseführer auch noch andere Geschichten. Erwähnenswert ist der Musikklub Nato, in dem 1992 die Gruppe Ramstein  vor 13 Zuhörern  ihr erstes Konzert gaben. Auch ist Leipzig Automobilstadt. Namen wie Audi, Horch, DKW und Wanderer spiegeln sich in den vier Ringen des Audi Konzerns wieder.

Am zweiten Tag kam der OGV mit dem Gesetz in Konflikt. Ein Besuch des Bundesverwaltungsgerichts stand an. 1879 wurde es als Reichsgericht gegründet. Das heutige Gebäude wurde 1895 eingeweiht. Nach 1945 bekam es eine wechselvolle Geschichte. Als Museum und DEFA Tonstudio sowie Sitz von verschiedenen DDR-Behörden diente es bis 1989.
1998 bis 2002 wurde es restauriert und umgebaut. Es dient heute als letzte Instanz bei Verwaltungsfragen. In 10 Senaten bearbeiten an die 54 Richterinnen und Richter um die 900 bis 1000 Fälle im Jahr. Manche Verfahren gehen mehrere Jahre.
Am Nachmittag stand ein Stadtspaziergang auf dem Programm.
Ausgangspunkt war das Paulinum gegenüber der Leipziger Oper. Die damalige Paulinenkirche, die an diesem Platz stand, war Walter Ulbricht schon immer ein Dorn im Auge. 1968 veranlasste er nach einem Opernbesuch deren Sprengung. Natürlich waren die Leipziger außer sich über diesen Befehl des SED Vorsitzenden.
An der Nikolaikirche erfuhren die Reiseteilnehmer vieles über die friedliche Oktoberrevolution und über die Montagsdemo vom 8. Oktober 1989 bei der an die 70000 Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße gingen. Das Filmmaterial wurde in einer dramatischen Nacht und Nebelaktion einem Reporter der ARD zugespielt. Die Friedensbewegung in Leipzig fand ihren Anfang in den frühen 80ern als der damalige Pfarrer der Nikolaikirche Christian Führer einer Gruppe von Bürgern die gegen die immense Umweltverschmutzung und Aufrüstung in der DDR aktiv waren, Unterschlupf in der Kirche bot.
Auch Messe- und Bücherstadt ist Leipzig bekannt. An die 800 Verlage sind in der Stadt ansässig, ebenso die Leipziger Buchmesse.
Seit dem Mittelalter ist Leipzig Messe- und Handelsstadt. Im Zuge der Industrialisierung und der Massenproduktion verlor diese an Bedeutung.
Die Stadtväter musste sich was einfallen lassen. Sie schrieben die Händler und Industriellen an und baten, dass sie mit Gebrauchsmustern ihrer Waren in die Stadt kommen. Somit wurde die Mustermesse, das MM Logo  der Leipziger Messe, aus der Taufe gehoben. Eine Art der Transformation die heute in vielen Bereichen fehlt.

Johann Sebastian Bach stand am 3. Tag auf dem Programm. Eine Besichtigung der Thomaskirche war somit ein Muss. Die Kirche wurde um 1212 errichtet und ständig erweitert. Im Jahr 1723 wurde Johann Sebastian Bach Thomaskantor. Mit vielen Kirchenmusikwerken und Leiter des Thomanerchohrs wurde Bach zu Lebzeiten berühmt. 
Bei einem exklusiven Orgelkonzert spürten die OGV`ler die musikalische Kraft von Bach.
Zum Mittag hatte die Gruppe Zeit zur freien Verfügung. Hier zeigte sich Leipzig als junge, weltoffene Stadt. Studentisches internationales Flair konnte man in den vielen Cafés und Restaurants spüren. Nicht ohne hin ist die Uni Leipzig international sehr angesehen.
Vom leckeren Toast, Leipziger Lerchen, einem dem Vogel nachempfunden Gebäck und einem „Krabbel die Wand nuff“ Schnaps gab es viel zu genießen und zu entdecken. 
Am Nachmittag ging es in das Leipziger Seenland. Die Seenlandschaft ist Zeugniss des Braunkohlebergbaus in der Region. Von einem guten Aussichtpunkt bekam die Reisegruppe einenguten Überblick über den gigantischen Tagebau. Maritimes Flair gab es auch bei einer Schifffahrt über den Markleeberger See.

Auf der Rückreise am 4.Tag war Weißenfels an der Saale Station.
Bedeutendster Bürger war der Komponist Sebatian Schütz. Bekannt ist Weißenfels auch als Schuhstadt und den Tönnes Fleischkonzern.
Bei einem Rundgang durch die beschauliche Stadt erfuhren wir vieles aus der Stadtgeschichte. So hat Georg Friedrich Händel seine Karriere als Komponist hier gestartet. Er soll als kleiner Junge heimlich auf der Orgel des Herzogs  gespielt haben. Als dies entdeckt wurde, war der Herzog von seinem Spiel so angetan, dass dieser ihn musikalisch ausbilden hat lassen.

Nach 4 Tagen Leipzig war sich die Reisegruppe einig. OGV-Reisen bilden und machen Spaß.

Ein großer Dank geht an die Organisatorin der Reise, Erika.
Auch ein herzliches Dankeschön an das Reiseunternehmen Binder, sowie an den Gepäckverantwortlichen Berthold und an die Chefstewards Peter und Martin für den Boardsevice.
 



Neuigkeiten

Kindermitmachaktion

18.09.2026

!!! Ausgebucht !!!

"Von der Wiese ins Glas"

lautet das Motto unserer Kindermitmachaktion die wir auch in diesem Ja...
weiter

Meisenfest 2026

26.07.2026

Wir waren dabei!

Herzlichen Dank an alle die uns an unserem Stand besucht haben!

Es war wieder ein schönes und gelungenes Fest.

...
weiter

Termine

Obstbau-Stübles-Treff

11.09.2026
Um: 19:00 Uhr
Ort: Berkheim, Altes Rathaus

Mitmachaktion: Von der Wiese ins Glas

18.09.2026
Ort: Krinn-Hof, Berkheim

Kindermosten

18.09.2026
Ort: Berkheim, auf dem Krinn-Hof
Alle Termine

Obst- und Gartenbauverein in Esslingen-Berkheim e.V.

Filderstrasse 63
73734 Esslingen
info@ogvberkheim.de
©2023-2026 Obst- und Gartenbauverein in Esslingen-Berkheim